Güterwagen-Drehgestelle: Blech und Winkel - Prinz Heinrich-Eisenbahn (Luxemburg), 1911
Version 1.01.94b.1, Stand: 21. Mai 2015

Inhaltsverzeichnis - Blech und Winkel Hauptseite - Preussen, Elsass-Lothringen 1883/84 - Elsass-Lothringen, 2500 mm Achsstand - Baden, 1850 mm Achsstand - preussisch, VI d 7 III. Auflage - Prinz Heinrich-Eisenbahn (Luxemburg), 1911Austauschbauart, deutsch - Österreich, N 28, N 36 - Talbot, 1925 - Frankreich, Y 7 - andere Blech und Winkel-Drehgestelle - nächstes Kapitel - Impressum


Blech und Winkel-Drehgestell, zweiachsig; Prinz Heinrich-Eisenbahn (Luxemburg), 1911; Foto: H. Jahn
Eisenbahnmuseums-Bahnhof Fond-de-Gras, 13. Oktober 2014

Blech und Winkel-Drehgestell in Kastenform.

Kastenrahmen, bestehend aus zwei Seitenwangen, zwei Kopfquerträgern und einem Hauptquerträger. Flache Seitenwangen-Stehbleche durch aufgenietete Winkel-Profile verstärkt; im mittleren Bereich und zu den Stirnkanten bogenförmig hochgezogen, um eine Sichtkontrolle der Bremsklötze zu ermöglichen. Achsstand 1,75 m, Laufkreisdurchmesser 940 mm. 10-lagige Blattfedern, an Laschen aufgehängt. Teilweise beidseitig auf beide Achsen wirkende, einklötzige Luftdruckbremse, im Schwerpunkt aufgehängt.

Verwendung
580 (davon 380 mit Luftleitung) Schienenwagen der Prinz Heinrich-Eisenbahn, Wagennummern 8101 - 8250 (Bj. 1911), 8351 - 8550 (1912), 8571 - 8850 (1913), Hersteller: La Brugeoise. Ab 1946 erhielten die noch erhaltenen Wagen mit Bremserbühne die CFL-Gattungbezeichnung Rlywfl, ab 1966 wurden die dann noch vorhandenen Wagen als Rk/Rkmp im Nummernbereich 384 6 119 - 559 geführt. Der Wagen "8842" wird von der CFL museal erhalten, weitere Drehgestelle befinden sich im Museum Fond-de-Gras.

Datenblatt


Quellen:

Pasquali, Piere: Persönliche Mitteilungen

Societe Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeios: Wagons Anciens Restaures. o. O., o. J. (vermutlich 1984)
Verein Mitteleuropäischer Bahnverwaltungen: Verzeichnis des Güterwagenparks der Prinz Heinrich-Eisenbahn. Ausgegeben von der Geschäftsführenden Verwaltung des Vereins. Berlin, 1937 (Slg. Paul Scheller)

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